Schreibe zwei Minuten: Was habe ich wirklich gehört? Wo habe ich interpretiert? Welche Frage hätte Klarheit gebracht? Diese Mikronotizen zeigen Muster, ohne zur Last zu werden. Du siehst Erfolge, erkennst Trigger und entdeckst Sätze, die immer wieder Türen öffnen. Reflexion wird zu einem ruhigen Spiegel, der dein Zuhören verfeinert, statt dich in Perfektionismus zu treiben.
Einmal wöchentlich ein anonymes Emoji‑Signal: Wie verbunden fühlst du dich in unseren Gesprächen? Ergänze optional einen Satz. Diese sanfte Rückmeldung zeigt Tendenzen, nicht Schulnoten. Ihr erkennt, wann Meetings zu hastig sind, wer ungehört bleibt und welche Mikro‑Anpassung sofort Erleichterung bringt. Transparenz entsteht, ohne jemanden bloßzustellen, und die Gruppe entwickelt gemeinsam bessere Gesprächsgewohnheiten.
Achte auf somatische Marker: drückende Schultern, flacher Atem, verspannte Stirn. Notiere, in welchen Gesprächsmomenten sie auftauchen. Der Körper meldet Überforderung, bevor der Kopf es merkt. Mit Mikroritualen wie dem Fünf‑Sekunden‑Atemzug oder der Drei‑Schläge‑Pause regelst du dein Nervensystem herunter und kannst wieder neugierig fragen, statt reflexhaft zu argumentieren oder abzuwerten.
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